• Cloud-Computing-Services

    • Cloud-Computing-Services bieten IT as a Service über das Internet oder ein dediziertes Netzwerk. Die Bereitstellung erfolgt nach Bedarf und die Kosten richten sich nach der Nutzung. Cloud-Computing-Services umfassen komplette Anwendungen und Entwicklungsplattformen, Server, Speicher und virtuelle Desktops.

    • Wer nutzt Cloud-Computing-Services und weshalb?

      Unternehmen und Behörden nutzen Cloud-Computing-Services als Lösung für ihre Anwendungs- und Infrastrukturanforderungen, wie z. B. CRM, Datenbanken, Rechenanwendungen und Datenspeicher. Anders als eine herkömmliche IT-Umgebung, in der Software und Hardware von der Abteilung vorab finanziert werden und über einen Zeitraum von mehreren Monaten implementiert werden, stellen Cloud-Computing-Services IT-Ressourcen innerhalb weniger Minuten oder Stunden bereit. Die Kosten richten sich nach der tatsächlichen Nutzung. Daher ermöglichen diese Services Organisationen mehr Flexibilität und ein effizienteres Kostenmanagement. Auf ähnliche Weise nutzen Kunden Cloud-Computing-Services für eine einfachere Anwendungsnutzung, Speicherung und Freigabe, zum Schutz von Inhalten und um Zugriff von jedem Gerät mit Internetanbindung zu ermöglichen.

      Funktionsweise von Cloud-Computing-Services

      Cloud-Computing-Services zeichnen sich durch folgende Attribute aus:

      • Virtualisierung – Cloud-Computing macht extensiven Gebrauch von Server- und Speichervirtualisierung, um Ressourcen schnell zuzuweisen und neu zuzuweisen
      • Mehrmandantenfähigkeit – Ressourcen werden gepoolt und von mehreren Anwendern genutzt, was einen Skaleneffekt ernöglicht.
      • Netzwerkzugriff – Der Zugriff auf Ressourcen erfolgt über einen Webbrowser oder Thin Client von verschiedenen Netzwerkgeräten aus (Computer, Tablet, Smartphone)
      • Nach Bedarf – Ressourcen werden über einen Onlinekatalog vordefinierter Konfigurationen über Self-Provisioning bereitgestellt.
      • Skalierbar – Ressourcen können automatisch erweitert oder reduziert werden.
      • Messung/Chargeback – Die Ressourcennutzung wird auf Basis einer Servicevereinbarung nachverfolgt und in Rechnung gestellt.

      Die häufigsten Arten von Cloud-Computing-Services, die intern oder von externen Serviceprovidern bereitgestellt werden, sind:

      • SaaS (Software as a Service) – Die Software wird auf Computern ausgeführt, deren Eigentümer der SaaS-Anbieter ist, der auch für das Management verantwortlich ist. Installation und Management erfolgen nicht auf den Rechnern von Nutzern. Der Zugriff auf die Software erfolgt über das öffentliche Internet und normalerweise im Rahmen eines Monats- oder Jahresabonnements.
      • IaaS (Infrastructure as a Service) – Rechner, Speicher, Netzwerkfunktionen und andere Elemente (Sicherheit, Tools) werden vom IaaS-Anbieter über das öffentliche Internet, VPN oder eine dedizierte Netzwerkverbindung bereitgestellt. Die Benutzer sind Eigentümer der Betriebssysteme, Anwendungen und Informationen, die in der Infrastruktur ausgeführt werden, und sind für das Management verantwortlich. Die Abrechnung erfolgt nutzungsabhängig.
      • PaaS (Platform as a Service) – Sämtliche Hard- und Software, die für die Erstellung und den Betrieb von Cloud-basierten Anwendungen erforderlich ist, wird vom PaaS-Anbieter über das öffentliche Internet, VPN oder eine dedizierte Netzwerkverbindung bereitgestellt. Die Kosten richten sich nach dem Umfang, in dem die Plattform genutzt wird, und die Benutzer bestimmen, wie Anwendungen während ihres Lebenszyklus genutzt werden.

      Vorteile von Cloud-Computing-Services

      Cloud-Computing-Services bieten zahlreiche Vorteile, unter anderem:

      • Schnellere Implementierung und Wertschöpfung
      • Standortunabhängiger Zugriff auf Anwendungen und Inhalt
      • Schnelle, bedarfsgerechte Skalierbarkeit
      • Bessere Ausnutzung von Investitionen in die Infrastruktur
      • Niedrigere Kosten für Infrastruktur, Energie und Anlagen
      • Höhere Produktivität von IT-Mitarbeitern und des Unternehmens insgesamt
      • Mehr Sicherheit und Schutz von Informationsressourcen