• DIGITAL TRANSFORMATION

    Managen der Datenüberlastung in der On-Demand-Wirtschaft

    Das Datenparadoxon, basierend auf einer von Forrester Consulting im Auftrag von Dell Technologies durchgeführten Studie, versucht aufzudecken, was Unternehmen daran hindert, Daten in umsetzbare Erkenntnisse zu verwandeln.

    • Datenüberlastung hat sich zu einem bedeutenden Hindernis für die Transformation entwickelt.

      Der Dell Technologies Digital Transformation Index 2020 hat ergeben, dass „Datenüberlastung und die Unfähigkeit, Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen“ das drittgrößte Hindernis für die digitale Transformation ist, im Vergleich zu Platz 11 im Jahr 2016. Um zu ermitteln, was Unternehmen daran hindert, ihre Daten optimal zu nutzen, befragte Forrester 4.036 Führungskräfte, die für Datenstrategien und -ausgaben an über 40 Standorten verantwortlich sind.

    • Die On-Demand-Wirtschaft erzeugt eine massive Datenflut

      Obwohl Daten das größte Kapital eines Unternehmens sind, können sie paradoxerweise zum größten Hindernis für die Transformation werden. Diese Wahrscheinlichkeit steigt, da die expandierende On-Demand-Wirtschaft eine immense Datenmenge erzeugt, einschließlich neuer Datentypen an neuen Standorten, und die Erwartung schürt, dass Daten in Bewegung in Echtzeit verarbeitet werden. 

    • Die Untersuchung hat wichtige Paradoxien in Bezug auf Daten aufgedeckt:

    • dekorativ

      Unternehmen glauben, dass sie datengesteuert handeln, aber sie setzen keine Prioritäten bei der Nutzung von Daten im gesamten Unternehmen.

    • dekorativ

      Unternehmen brauchen mehr Daten, aber sie verfügen über mehr Daten, als sie im Moment verarbeiten können.

    • dekorativ

      Viele glauben an die Vorteile von aaS, aber nur wenige haben den Übergang zu einem solchen Modell vollzogen.

    • Unternehmen streben nach mehr Daten, als sie verarbeiten können

      67 % der Unternehmen geben an, dass sie ständig mehr Daten benötigen, als ihre derzeitigen Möglichkeiten bieten1. Die Analyse hinkt jedoch der Nachfrage hinterher. Die Zahl der Unternehmen, die angeben, mehr Daten zu analysieren, ist nur halb so groß wie die Zahl derer, die einen erhöhten Bedarf an Daten festgestellt haben.


    • Unternehmen überbewerten ihre Datenidentität

    • 66 %

      der Unternehmen sehen sich selbst als datengesteuertes Unternehmen, aber nur ...1             

    • 21 %

      behandeln Daten als Kapital und priorisieren ihre Nutzung im gesamten Unternehmen.1

    • Bewertung der Datenbereitschaft von Unternehmen

      Um Unternehmen dabei zu helfen, sich in der expandierenden On-Demand-Wirtschaft zurechtzufinden, bewertete Forrester die Datenbereitschaft der Befragten auf der Grundlage ihrer technischen Fähigkeiten zur Verwaltung und Analyse von Daten, ihrer Datenkultur und ihrer Datenkompetenzen. Das Ergebnis: Die meisten Unternehmen schnitten schlecht ab und erzielten sowohl bei den technischen Fähigkeiten als auch bei der Kultur niedrige Werte. 

    Weltweite Ergebnisse 2021

    Neulinge

    Techniker

    Begeisterte

    Champions

    Starke Prozesse/Technologie

    Schwache Prozesse/Technologie

    Hohe Kompetenzen/Kultur

    Geringe Kompetenzen/Kultur

    • Die Hürden zur Aufdeckung des wahren Werts von Daten

      Es gibt viele Hindernisse für eine bessere Erfassung, Analyse und Nutzung von Daten für umsetzbare Erkenntnisse. Die größten Hindernisse für das Erreichen von Datenqualität sind:


    • Die Schaffung einer datengerechten Kultur ist unabdingbar

      Die Gewinnung von Erkenntnissen aus Daten erfordert die richtigen Kenntnisse und die richtige Kultur. Um eine datengerechte Kultur zu erreichen, nehmen die Befragten die folgenden Veränderungen heute vor und planen gleichzeitig eine Strategie für die Zukunft:

      • dekorativ

        Heute

        • Bereitstellung von Schulungen und Zertifizierungen in Datenkompetenz

        • Festlegen von datengesteuerten persönlichen Entwicklungszielen

        • Einrichtung von funktionsübergreifenden Teams und stärkeren QS-Prozessen zur Gewährleistung von Datentransparenz
      • dekorativ

        Zukunft

        • Anreize für MitarbeiterInnen, mit Daten und Analysen zu innovieren

        • Behandlung von Daten als Kapital und Priorisierung ihrer Nutzung in allen Unternehmensfunktionen

        • Durchführung von Initiativen zur Förderung der Demokratisierung von Daten
    • Investitionen in Technologie zur Automatisierung und Skalierung

      Unternehmen brauchen auch die richtige Technologie und die richtigen Prozesse, um ihr Datenkapital zu managen. Um die Datenlücke zu schließen, planen die Befragten, in den nächsten ein bis drei Jahren in die folgenden Bereiche zu investieren:

    • Nutzung des Potenzials des as-a-Service-Modells

      Obwohl derzeit nur 20 % der Unternehmen den Großteil ihrer Anwendungen und Infrastruktur auf ein as-a-Service-Modell umgestellt haben, sehen die meisten einen Weg in die Zukunft.1 Die Studie legt nahe, dass Unternehmen die Vorteile von as-a-Service erkennen:

    • Transformation zu einem Data-First-, Data-Anywhere-Unternehmen

      Die On-Demand-Wirtschaft treibt nicht nur ein beispielloses Datenwachstum voran, sondern bietet Unternehmen auch die Agilität, die Ressourcen und die Flexibilität, die sie benötigen, um eine Datenlast in einen Datenvorteil zu verwandeln.

      Mit Technologie als dem großen Gleichmacher kann sich jedes Unternehmen in eine Spitzenposition manövrieren und den immensen Wert einer massiven Datenausweitung nutzen.


    • 1 Quelle: Eine im Mai 2021 in Auftrag gegebene Studie, „Unveiling Data Challenges Afflicting Businesses Around The World“, durchgeführt von Forrester Consulting im Auftrag von Dell Technologies. Grundlage: 4.036 Director+-Entscheidungsträger, die für Daten und Datenstrategien in Nordamerika, Europa, Asien, Pazifik und Japan, Großchina oder Lateinamerika verantwortlich sind.